Gorse

Gorse (Stechginster) gehört zu den Schmetterlingsblütlern und damit zur Familie der Hülsenfrüchtler. Ursprünglich stammt der Strauch aus den Atlantikregionen Westeuropas, mittlerweile ist er aber auf der ganzen Welt verbreitet. Die Zweige und Früchte sind sehr giftig, während die Samen, Triebe und Blüten in der pharmazeutischen Industrie Verwendung finden. In der Bachblütentherapie kommen die Blüten zum Einsatz.

Die Therapie mit Gorse empfiehlt sich vor allem für Menschen, die zu einem Gefühl der Resignation und Hoffnungslosigkeit neigen. Wer eine gravierende negative Erfahrung gemacht hat oder eine schwere Krankheit durchlebt, sieht mitunter in seinem Leben keinen Sinn mehr und gibt die Hoffnung auf eine Besserung der Lage auf. Auch eine Reihe von Rückschlägen kann zu dieser durch und durch pessimistischen Haltung führen, in der sich die Betroffenen bisweilen sogar vergraben.

Diesen Menschen hilft eine Therapie mit Gorse dabei, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen und eine Perspektive für ihr zukünftiges Leben zu entdecken. Ihre Grundhaltung wird optimistischer und es tritt eine Steigerung der Einsatzbereitschaft sowie eine Besserung des subjektiven Lebensgefühls ein.